Fazit & Hinweise zum Einsatz von Preispsychologie im eCommerce

Die in der Artikelserie zur Preispsychologie im eCommerce vorgestellten psychologischen Effekte stellen übrigens nur um einen Bruchteil derer dar, die mit etwas Wissen und Geschick in den E-Commerce übertragen werden können, um dort für höhere Conversions und Conversionraten zu sorgen. Weitere psychologische Stellschrauben beschreibe ich in meinen kommenden Artikeln. Um nichts zu verpassen, kannst du die psyCommerce News abonnieren oder mir auf Facebook oder Twitter folgen.

Die bisher ausgewählten Methoden haben sich das Wissen um die psychologische Preiswahrnehmung zu Nutze gemacht: Mit kleinen und teilweise einfach umsetzbaren Tricks können Onlinehändler erreichen, dass ihre Kunden die Preise im Shop als günstiger einschätzen.

 

Aus dieser Wirkung ergeben sich gleich mehrere Vorteile:

Erstens kann es dabei helfen, einem unsicheren Kunden genau DIE fehlende Portion Sicherheit zu geben, die er braucht, um den Kauf abzuschließen.

Zweitens kann ein günstig wirkender Preis bei einem Kunden, der sich ’nur mal umschauen will‘ einen akuten Kaufwunsch auslösen und ihn dazu motivieren, spontan doch einen Kauf zu tätigen.

Drittens (und „Wichtigstens“) ist die gezielte Beeinflussung der Preiswahrnehmung eine der wenigen Methoden, mit denen ein Onlinehändler sich dem im eCommerce wütenden Preiskampf entziehen kann. Denn spätestens, wenn ein Kunde den Weg in den eigenen Onlineshop gefunden und sich ein tolles Produkt ausgesucht hat, sollte doch unbedingt verhindert werden, dass er seine Recherche im nächstbesten Vergleichsportal (oder bei Amazon) weiterführt. Die vorgestellten Tipps und Tricks setzen genau hier an: Sie mildern den Drang nach Preisvergleich, bestärken den Kunden in seiner Kaufentscheidung und führen ihn hoffentlich ohne weitere Umwege über Preisvergleichsportale zum Kauf – damit der alles entscheidende ‚Jetzt kaufen‘-Klick im eigenen Onlineshop bleibt!

 

Setze Preispsychologie ein – aber überwache die Folgen

Die Umsetzung preispychologischer Tipps im eigenen Onlineshop sollte idealderweise durch A/B-Tests begleitet werden. Hintergrund für diese Empfehlung ist, dass die genannten Faktoren nie isoliert wirken und daher speziell in Verbindung mit deinem individuellen Shop-Umfeld (Design, Produktsortiment, Shop-Software, etc.) und Eigenheiten der Kunden betrachtet werden müssen, um kein böses Erwachen zu erleben.

 

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